Zum Inhalt springen

Letzte thematische Veranstaltung im Projekt "Schwein haben":Veranstaltung zum Thema Schöpfungsbewahrung am Donnerstag, 26.01.2023, 19:00 - 21:15 Uhr, Albertuskirche (JIM) Mönchengladbach

meadow-g469e0ca9e_1920 spirit 111
In den letzten Jahren hat die Kritik an der konventionellen Form der Tierhaltung zugenommen. Das Wohl der Tiere wird stärker bedacht und es werden verbesserte Bedingungen bei Aufzucht, Mast und Schlachtung gefordert. Neben Handel und Verbrauchern setzt sich auch die Politik für mehr Tierwohl ein.
Datum:
14. Jan. 2023
Von:
Tanja Jünger

Ist das schon eine Form der Schöpfungsbewahrung?

Und wie ist die theologische Sicht auf Schöpfungsbewahrung und Nutztierhaltung und -verwertung? 

Sicherlich kennen auch Sie den Satz „Macht euch die Erde untertan“ aus dem Alten Testament. Setzt Gott uns Menschen damit als Herrscher über die Natur und erlaubt uns, die Erde auszubeuten und unsere Mitgeschöpfe zu unterwerfen und zu verspeisen? 
Oder gibt er uns Menschen die Rolle des gewissenhaften Verwalters, der die Erde und ihre Geschöpfe zwar für sich nutzt, aber zu ihrem Wohle handelt? Kann uns die Umwelt-Enzyklika „Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus bei diesen Fragen helfen?

In dieser Veranstaltung gehen wir der Frage nach, ob Schöpfungsbewahrung im Bereich der Tierhaltung, der Fleischproduktion und -vermarktung möglich ist. 

 

Referenten/-innen: 

  • Andris Gulbins, Diözesanvorsitzender der KAB der Diözese Aachen e.V.
  • Dr. Gerlinde von Dehn, Landestierschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Markus Bürger, Dozent am Institut für Theologische Zoologie (ITZ), Münster