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ONLINE-Veranstaltung am 30.11.2022, 19:00 - 21:15 Uhr :Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen im Bereich Tierhaltung auf die Zukunft der Landwirtschaft

Schwein
In der aktuellen Situation (Ukrainekrieg, Energiekrise) sehen sich viele Erzeuger/-innen in der Landwirtschaft in ihrer Existenz zunehmend gefährdet - steigende Kosten, der Blick der Konsumenten in die eigene Geldbörse und Verhaltensänderungen beim Einkauf wie z. B. der Zugriff auf vegane oder vegetarische Produkte statt auf Fleischprodukte. Können Tierzüchter/-innen und Tiermäster/-innen die Auflagen für eine im Sinne des Tierschutzes verbesserte Tierhaltungsstufe erfüllen und sind die damit verbundenen Kosten betriebswirtschaftlich tragbar? Unterstützen staatliche Förderprogramme und Beihilfen diese Prozesse oder sind sie wenig hilfreich?
Datum:
Mittwoch, 30. November 2022 19:00 - 21:15

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Eine intensive Landwirtschaft hat Auswirkungen auf Tier, Umwelt und Mensch. Intensive Landwirtschaft bedeutet so viel wie ein «intensivierter» Anbau mit dem Ziel, die Erreichung des maximal möglichen Ertrags auf der zur Verfügung stehenden Fläche. Hierbei wird mit allen vorhandenen Mitteln zur Produktivitätssteigerung  gearbeitet: Synthetischer Pflanzenschutz, Anbau in Monokulturen, Bearbeitung durch schwere Gerätschaften. 

Bei der extensiven Landwirtschaft hingegen wird z. B. auf ökologische Ausgleichsflächen zur Förderung der Biodiversität geachtet, dass Tiere im Freiland mit Auslauf gehalten oder weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Die Erträge fallen hierbei pro vorhandene Fläche geringer aus. Die regenerative Landwirtschaft und der Anbau in der Permakultur sind beispielsweise extensive Konzepte.

 

Angefragte Referenten/-innen: 

  • Thomas Genfeld, Landwirt aus Nettetal mit konventioneller Schweinezucht (Haltungsform II)
  • Christoph Leiders, Landwirt aus Willich-Anrath, Biobetrieb 
  • Theo Lenzen, Tierzuchtberater, Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen mbH
  • Bernhard Conzen, Präsident Rheinischer Landwirtschafts-Verband e. V., Vorsitzender Kreisbauernschaft Heinsberg e. V. 
  • Prof. Dr. Friedhelm Jaeger, Referatsleiter der Projektgruppe "Nutztierstrategie", Ministerialrat für Tierschutz, Tiergesundheit und Tierarzneimittel im MULNV (Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz) des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

 

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